A

AC steht für ‘Alternating Current‘ und bedeutet Wechselstrom.

Von einem AC-Speicher oder AC-System spricht man, wenn die Batterie (Speichersystem) nach dem Wechselrichter angeschlossen wird und sich somit bereits auf der Wechselstromseite (AC) befindet. Da die Solaranlage DC -Strom (Gleichstrom) produziert, muss dieser zunächst mithilfe eines Wechselrichters in AC-Strom umgewandelt werden, um die Verbraucher zu versorgen. Im Anschluss wird der nicht verwendete AC-Strom von einem Batterie-Wechselrichter wieder in DC-Strom umgewandelt, um im Stromspeicher zwischengespeichert zu werden. Wird dieser zu einem späteren Zeitpunkt wieder benötigt, muss er erneut in AC-Strom umgewandelt werden.

AC Speichersysteme haben durch die mehrmalige Umwandlung des Stroms einen geringeren Wirkungsgrad als DC Speichersysteme. AC Speichersysteme sind aber flexibler einsetzbar und werden daher meist für spätere Speichernachrüstungen verwendet.

Ah steht für Amperestunde, welche eine Maßeinheit für die elektrische Ladung ist. Bei Batterien und Akkumulatoren ist die Angabe der Nennkapazität in Milliamperestunden (mAh) oder eben Amperestunden üblich. Sie gibt Auskunft darüber, wie lange eine Batterie oder ein Akku mit welchem Strom entladen werden kann.

Akkumulator, auch Akku gennant, ist ein wiederaufladbarer Speicher für elektrische Energie. In der Photovoltaik werden Solar-Akkus (auch Solarbatterien) genutzt, um den erzeugten Strom einer PV-Anlage zu speichern um später wieder zu verwenden.

Der Zeitraum, den die Anlage laufen muss, um für die Investition einen Kapitalwert von Null zu erbringen.

Die Aufdach-Montage ist die häufigste Montageart bei Photovoltaikanlagen. Bei dieser Montageart werden die Solarmodule in einem geringen Abstand von ca. 10 cm zum Dach auf einem Schienensystem angebracht. Das Schienensystem wird über speziellen Halterungen (Dachhaken) an den Sparren bzw. Pfetten befestigt.

Als aufgeständert werden Anlagen bezeichnet, deren Module mit Hilfe von Gestellen auf einer Freifläche oder einem flach geneigten Dach montiert werden. Auf Flachdächern werden in der Regel aerodynamische Systeme installiert, die nur auf der Dachhaut aufliegen und nicht in das Dach verankert werden müssen.

(Azimutwinkel) beschreibt die Abweichung der Normalen der Kollektor-Fläche von der Südrichtung. Sie beträgt 0°, wenn die Fläche genau nach Süden ausgerichtet ist. Der Azimutwinkel wird positiv bei Ausrichtungen in Richtung Westen und negativ bei Ausrichtungen in Richtung Osten. Eine Ausrichtung nach Westen entspricht damit +90°, eine Ausrichtung nach Osten -90°.

Autarkie bezeichnet das Verhältnis aus selbstverbrauchtem Solarstrom zum Gesamtstromverbrauch. Der Autarkiegrad stellt dar, wie unabhängig Sie vom Netzstrom (Fremdstrom) sind.

Siehe Ausrichtung

B

Die durch den Betrieb der Anlage anfallenden laufenden Kosten, z.B. Wartungskosten, Stromkosten. Aus Kapitalzins, Preissteigerungsrate und Lebensdauer ergeben sich der Barwert und die Annuität der Betriebskosten.

Eine Photozelle ist vom Prinzip her nichts anderes als eine Halbleiterdiode. Eine Bypass-Diode ist quasi eine „Umleitung“ (Bypass) für den Solarstrom. Da der produzierte Solarstrom vom schwächsten Glied des Moduls abhängt, kann es bei Verschmutzung oder Verschattung einiger Zellen dazu kommen, dass die gesamte Anlage weniger Strom produziert. Mit Hilfe der Bypass-Diode kann die verschmutzte Stelle umgangen werden, sodass der Ertrag des gesamten Moduls nicht vermindert wird.

D

Dachintegriert bedeutet, dass die Dachhaut teilweise entfernt wird und Module selber die Dachhaut bilden.

Dachparallel bedeutet, dass die Module mit einem Abstand aber parallel über der Dachhaut montiert werden.

Von einem DC-Speicher oder DC-System spricht man, wenn die Speicherbatterie vor dem Wechselrichter der Photovoltaikanlage angebracht wird und sich somit noch auf der Gleichstromseite (DC) befindet. Da die Solaranlage DC-Strom produziert und die Batterie den Strom ebenfalls in DC-Ladung speichert, muss der Strom nicht mehrmals umgewandelt werden. Der Vorteil von DC Systemen ist der höhere Wirkungsgrad und die Kostenersparnis für den zusätzlichen Netz- Wechselrichter. DC Speichersysteme werden meist bei Neuanlagen eingesetzt.

Von einem DC-Speicher oder DC-System spricht man, wenn die Speicherbatterie vor dem Wechselrichter der Photovoltaikanlage angebracht wird und sich somit noch auf der Gleichstromseite (DC) befindet. Da die Solaranlage DC-Strom produziert und die Batterie den Strom ebenfalls in DC-Ladung speichert, muss der Strom nicht mehrmals umgewandelt werden. Der Vorteil von DC Systemen ist der höhere Wirkungsgrad und die Kostenersparnis für den zusätzlichen Netz- Wechselrichter. DC Speichersysteme werden meist bei Neuanlagen eingesetzt.

Unter Degradation (von lat. degrado „herabsetzen“), deutsch „Alterung“ versteht man in der Photovoltaik eine Leistungsminderung der Solarzellen bzw. Solarmodule über die Zeit. Module, die auf kristalliner Technik basieren weisen in der Regel über eine Laufzeit von 20 Jahren eine Degradation von weniger als 10% auf.

Diffusstrahlung  bezeichnet den Teil der Globalstrahlung, der in der Erdatmosphäre reflektiert, gestreut, gebeugt oder gebrochen wird und dann indirekt auf PV-Module trifft; in der Solarbranche wird sie gewöhnlich in Wattstunden pro m² gemessen. In Deutschland beträgt der Anteil der diffusen Strahlung ca. 50%. Auch bei diffuser Strahlung beispielsweise an bewölkten Tagen erzeugen Solarmodule Strom. Dass eine Solaranlage nur bei Sonnenschein Strom produziert ist ein weit verbreiteter Irrglauben.

E

Als Eigenverbrauch bezeichnet den Anteil des Stromes, der durch die Solaranlage hergestellt wird und im gleichen Moment verbraucht wird. Im Schnitt liegt der Eigenverbrauch bei Einfamilienhäusern bei ca. 30%. Das bedeutet, 30% des Solarstromes werden selbst verbraucht und 70% ins öffentliche Stromnetz eingespeist. Durch die Anschaffung eines Speichersystems kann der Eigenverbrauchsanteil auf ca. 75-80% erhöht werden.

Link auf Unterseite (Erklärung Einspeisemanagement)

Mit der Einspeisung ist die Einspeisung des überschüssigen Solarstroms gemeint der nicht im Gebäude direkt verbraucht (Eigenverbrauch) wird, sondern ins öffentliche Stromnetz gespeist wird. Hierfür erhält man eine gesetzliche Vergütung (Einspeisevergütung).

Im EEG „Gesetz zur Förderung der erneuerbaren Energien (EEG)“ ist die Einspeisevergütung geregelt. Diese wird als fester Vergütungssatz für 20 Jahre nach Inbetriebnahme einer PV-Anlage auf den ins Netz eingespeisten Strom gezahlt.

H

Hot Spots sind Überhitzungen in einem PV-Modul. Diese entstehen, wenn durch eine oder mehrere Zellen, aufgrund von Verschattung oder Verschmutzung, kein Strom fließt. Das verschattete Modul produziert dann keinen Strom mehr, wird aber aufgrund der Reihenschaltung und der Stromproduktion der anderen in Reihe geschalteten Module erhitzt. Im schlimmsten Fall führt diese Erhitzung zur Zerstörung des betroffenen Moduls, was jedoch durch spezielle Bypass-Dioden verhindert werden kann. Solarmodule von führenden Herstellern sind meist mit 3 Bypass-Dioden ausgestattet.

I

Laut Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gilt eine PV-Anlage als in Betrieb genommen, wenn sie das erste Mal Solarstrom erzeugt und dieser außerhalb der Anlage verbraucht wird.  Dieser Zeitpunkt ist besonders wichtig, um die Höhe der zukünftigen Einspeisevergütung gemäß EEG festzulegen und kann durch Zeugen, Bilder oder ein Inbetriebnahmeprotokoll festgehalten werden.

siehe Dachintegriert

Unter Inselsystem werden Photovoltaikanlagen bezeichnet, die nicht an das öffentliche Stromnetz angeschlossen sind. Die Energie wird in diesem Fall entweder sofort und vor Ort verbraucht oder in Batterien zwischengespeichert.

 

Die Installierte Leistung eines Solargenerators ist die Spitzenleistung, die dieser bei senkrechter Sonneneinstrahlung mit 1000 W/m² abgeben würde. Sie wird daher in Wp oder kWp angegeben. Das „p“ steht für „peak“ = Spitze.

K

Der Kurzschlussstrom eines Moduls IK wird üblicherweise vom Hersteller bei STC-Bedingungen (Standard Test Conditions (Standard Test Bedingungen)) angegeben. Da der Modulstrom auch temperaturabhängig ist, tritt der maximale Kurzschlussstrom bei tiefen Temperaturen z.B. –10°C und maximaler Sonneneinstrahlung auf.

kWh steht für Kilowattstunde und ist eine Maßeinheit der Arbeit bzw. Energie. Der Ertrag einer Solaranlage pro Jahr wird beispielsweise in kWh gemessen.

Kurz für Kilowatt Peak. In der PV-Branche gebräuchliche Bezeichnung für die elektrische Maximalleistung einer Solaranlage, gemessen unter Standardbedingungen.

L

Beschreibt den Zeitraum der für eine vollständige Ladung des Speichers notwendig ist.

Das Lastprofil gibt den Stromverbrauch in einem bestimmten zeitlichen Abschnitt an. Man unterscheidet zwischen Standardlastprofilen für Haushaltskunden und gemessenen Lastprofilen für Großabnehmer wie Gewerbe oder Industrie.

Die Lebensdauer einer PV-Anlage hängt vorwiegend von der Lebensdauer der einzelnen Komponenten ab. Daher sollte man bei den Komponenten (Solarmodule, Wechselrichter, Verkabelung & Gestellsystem) auf Qualität setzen.  Ebenfalls wird die Lebensdauer der PV-Anlage von Faktoren, wie etwa der fachgerechten Planung und Auslegung, fachgerechte Installation und der regelmäßigen Wartung und Pflege bestimmt. Insgesamt ist mit einer Lebensdauer von 30-35 Jahre zu rechnen.

Die Leerlaufspannung eines Moduls UL wird üblicherweise vom Hersteller bei STC-Bedingungen angegeben. Da die Modulspannung auch temperaturabhängig ist, tritt die maximale Leerlaufspannung bei tiefen Temperaturen z.B. –10°C und maximaler Sonneneinstrahlung auf.

Die Hersteller von Photovoltaikmodulen geben eine Leistungsgarantie auf ihre Module, z. B. 10 Jahre auf 90% und 20 Jahre auf 80% der ursprünglichen Nennleistung. Heute wird meist mit linearen Leistungsgarantien geworben, d.h. der Hersteller garantiert dass die Solarmodule pro Jahr z.B. max. 0,5% Leistung verlieren. Sollte nun in den genannten Zeiträumen die Leistung eines oder mehrerer Module unter diese garantierten Werte fallen, so ist der Hersteller verpflichtet, dies auszugleichen. Der Ausgleich kann erfolgen, indem entweder die leistungsschwächeren Module gegen neue PV-Module ausgetauscht werden, oder weitere Module geliefert werden, um die Leistungsdifferenz auszugleichen.

M

Der Modulwirkungsgrad kennzeichnet das Verhältnis zwischen Einstrahlungsenergie und abgegebener Energie von einem Photovoltaikmodul. Um ein kW Peak Modulleistung auf 10 m2 Dachfläche unterzubringen, wird ein Modulwirkungsgrad von 10% benötigt. Je höher der Modulwirkungsgrad, desto weniger Fläche wird benötigt, um eine bestimmte Generatorleistung zu installieren.

Der Maximum Power Point beschreibt den Punkt auf der U-I Kennlinie an dem der Solargenerator die größte Leistung erzeugt. Bedingt durch schwankende Lichtverhältnisse oder Temperaturen ändert sich der Maximum Power Point (MPP).

Durch das so genannte MPP-Tracking wird eine Photovoltaikanlage ständig am Maximum Power Point betrieben. Erreicht wird das, indem die Spannung nachgeregelt wird. Der entnommene Strom wird leicht geändert und jedes Mal das Produkt aus diesem Strom und der Spannung errechnet. Geht die Leistung zurück, muss die Spannung in die entgegen gesetzte Richtung nachgeregelt werden, steigt die entnommene Leistung, wird in derselben Richtung weiter erhöht oder reduziert bis das Maximum erreicht ist. Durch diese ständige Nachregelung wird die entnommene Leistung zu jedem Zeitpunkt optimiert. Ein MPP-Tracker ist ein Bauteil das in einem Wechselrichter integriert ist.

N

Unter Nennleistung versteht man die maximal mögliche Leistungsabgabe einer Solarzelle oder von einem Photovoltaikmodul unter Standard-Test-Bedingungen (STC). Unter optimalen Bedingungen (hohe Einstrahlung bei geringen Temperaturen) kann die Nennleistung auch überschritten werden.

Siehe Einspeisung

siehe Wechselrichter

Unter Notstromversorgung versteht man die Verfügbarkeit von elektrischer Energie durch eine zusätzliche netzunabhängige Stromquelle. In unserem Fall ist ein notstromfähiger Solarspeicher gemeint. Fast alle Hersteller von Speichersystemen für Photovoltaikanlagen haben eine Notstromoption bereits integriert. Teilweise schalten sich diese in Sekundenschnelle selbständig ein, sobald der Strom aus dem öffentlichen Netz fehlt (Stromausfall). Die Hersteller der Solarstrom-Speichersysteme unterscheiden zwischen einphasigen (Notstromoption) und dreiphasigen Notstromsystemen („echte Notstromversorgung). Bei den einphasigen Notstromlösungen ist meist nur ein Steckdosenanschluss am Speicher vorhanden. D.h. dass man bei Stromausfall nur ein einziges Gerät z.B. Kühlschrank versorgen kann. Ein Herd der auf drei Phasen angeschlossen ist kann von einem einphasigen Stromspeicher nicht versorgt werden. Daher verstehen wir unter „echten“ Notstromsystemen dreiphasige Speichersysteme, die alle drei Phasen des Haushalts versorgen können. Diese dreiphasigen Stromspeicher wie z.B. das Hauskraftwerk S10E von E3DC bauen bei einem Stromausfall ein eigenes 3 Phasen Netz (Inselnetz) auf und liefern den gespeicherten Strom an die jeweiligen Verbraucher.

P

Erzeugung von elektrischer Energie aus der Strahlungsenergie der Sonne. In Solarzellen, meist aus Silizium, werden unter Zufuhr von Lichtquanten positive und negative Ladungsträger freigesetzt (Photoeffekt) und so eine Gleichspannung erzeugt. Ein angeschlossener Stromkreis kann direkt Motoren antreiben oder Akkus aufladen. Für den Betrieb von Verbrauchern mit 230 Volt Wechselspannung wird ein Wechselrichter oder Inverter benötigt. Vorteile der Photovoltaik sind die saubere, ‚ökologische‘ Stromerzeugung und die Möglichkeit, Verbraucher unabhängig vom Stromnetz zu betreiben (Insellösung), z.B. im Wochenendhaus, in Gärten und Parks oder zur Versorgung von abgelegen Siedlungen. Als wesentlicher Nachteil werden die – im Vergleich zur Solarthermie – relativ hohen Kosten bewertet.

Der Performance Ratio ist ein Maß für die Energieverluste, die im Vergleich zu optimalen Betriebsbedingungen der Anlage auftreten. Die tatsächlich erzeugte Solarenergie wird ins Verhältnis gesetzt zur nominalen Energieabgabe. Die nominale Energieabgabe berechnet sich aus der Einstrahlung auf die geneigte PV-Fläche multipliziert mit dem Wirkungsgrad des Moduls bei Standardtestbedingungen (25 °C, 1000 W/m²).

Die Produktgarantie ist eine freiwillige Garantieleistung des Herstellers. Die Produktgarantie ist eine „verlängerte Gewährleistung“ die den Kunden vor Verarbeitungs- und Herstellungsmängel schützen soll. Die Laufzeit der Produktgarantien liegt zwischen 2 und 30 Jahren.

Hinter jeder Garantie stecken Garantiebedingungen die der Hersteller selber entscheidet. Daher empfehlen wir vor dem Kauf einer Solaranlage die Garantiebedingungen genau zu prüfen. Als Hilfestellung können Sie gerne unseren Solarmodulvergleich bzw. Solarspeichervergleich (auf eigene Unterseiten verlinken) nutzen.

Betreiber einer Photovoltaik-Anlage sind nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) dazu verpflichtet, der sogenannten Bundesnetzagentur den Standort und die Leistung dieser Anlagen zu melden. Solange die PV-Anlage nicht registriert wurde, entfällt der Anspruch auf Auszahlung der finanziellen Förderung nach dem EEG (Einspeisevergütung). Für die Meldung von PV-Anlagen darf ausschließlich das sogenannte PV-Meldeportal der Bundesnetzagentur verwendet werden. Mittlerweile besteht auch eine meldepflicht für Stromspeichersysteme.

S

Silizium ist das zweithäufigste chemische Element auf der Erde. In hochreiner Form wird es für die Herstellung von Solarzellen verwendet. Um in der Photovoltaik Anwendung zu finden wird das Rohsilizium weiterverarbeitet zum sogenannten Solarsilizium (Sisg). Der Rohstoff Siliziumdioxid  wird dabei zu polykristallinem Silizium, monokristallinem Silizium oder amorphem Silizium verarbeitet.

Systeme zur Umwandlung der Sonnenstrahlung in nutzbare Energie in Form von thermischer Energie oder Elektrizität. Die wesentlichen Bestandteile einer thermischen Solaranlage sind der Kollektor, der Speicher und die Regelung. Die wichtigsten Bauelemente von Photovoltaikanlagen sind die Solarzellen, die zu Solarmodulen zusammengeschlossen werden, und die Batterie (Akkumulator). Soll der produzierte Strom ins Netz eingespeist werden, wird durch einen Wechselrichter die Umwandlung des Gleichstroms in Wechselstrom gesorgt. Die ökologischen Vorzüge von Solaranlagen: Reduzierung des Bedarfs an konventionellen Ressourcen und damit die Vermeidung von Co2-Ausstoß.

Unter Solarenergie oder auch Sonnenenergie bezeichnet man die von der Sonne ausgehende Energie, die in Form von elektromagnetischer Strahlung auf die Erdoberfläche gelangt. Die Rede ist hierbei von der Nutzung der Sonnenenergie zur Produktion von elektrischem Strom.

Ein Solar- oder PV-Modul besteht aus mehreren zusammengeschalteten Solarzellen, die zwischen zwei Glas- oder Kunststoffscheiben eingebettet und so vor Witterungseinflüssen geschützt sind. PV-Module werden in der Regel in einem Rahmen auf dem Dach oder einem Trägergestell montiert.

Solarspeicher, auch Stromspeicher genannt, speichern den von der PV-Anlage produzierten überschüssigen Strom und stellen ihn im Haushalt dann zur Verfügung, wenn keine weiterer elektrische Strom mehr produziert wird, wie z.B. in de Nacht oder bei starker Bewölkung.

Eine Solarzelle wandelt Sonnenlicht ohne mechanische oder chemische Vorgänge und ohne Materialverbrauch in elektrischen Strom um. Mehrere verschaltete Solarzellen werden zu einem Solarmodul verschaltet.

Für den spezifischen Jahresertrag einer PV-Anlage wird die pro Jahr erzeugte Energie (wechselstromseitig) auf die Fläche bzw. die Leistung der Anlage normiert.

Der Jahresertrag wird beispielsweise durch die Leistung in kWp dividiert. Auf diese Weise können Anlagen verschiedener Größe miteinander verglichen werden.

Die Standardtestbedingungen wurden eingeführt, um einheitliche (Leistungs-) vergleiche von Modulen zu ermöglichen. Sie beschreiben die Rahmenbedingungen unter denen die auf den Datenblättern angegebenen Kennwerte ermittelt wurden. Dies sind eine Temperatur von 25°C, 1000 W/m² Einstrahlung und ein AM-Faktor von 1,5. (AM „Air Mass“ beschreibt den Eintrittsweg der Sonnenstrahlung durch die Atmosphäre und damit die spektrale Zusammensetzung des Lichtes).

Ein String oder auch Strang ist eine Reihenschaltung mehrerer Module eines Stromgenerators. Ebenfalls als String (Modulstring) werden mehrere in Reihen geschaltete Solarzellen eines Moduls bezeichnet.

siehe Solarspeicher

Der Systemnutzungsgrad einer Photovoltaikanlage beschreibt das Verhältnis von wechselstromseitig abgegebener elektrischer Energie, zu der auf die PV-Generatorfläche eingestrahlten Solarenergie.

T

Als Tagesgang wird die Leistungsabgabe einer Photovoltaikanlage in Abhängigkeit der Tagesuhrzeit und damit dem Sonnenstand bezeichnet. Der Tagesgang einer Solaranlage kann graphisch mit Hilfe eines Datenloggers angezeigt werden. Moderne Wechselrichter haben einen sogenannten Datenlogger integriert.

Die Leistung einer Solarzelle bzw. eines Solarmoduls ist das Produkt aus Strom und Spannung. Beide Größen sind abhängig von der Betriebstemperatur. Die Temperaturkoeffizienten geben an, um wie viel sich Spannung bzw. Strom pro Grad Celsius Temperaturerhöhung verändern. Bei steigender Temperatur fällt die Spannung, die einen negativen Temperaturkoeffizienten hat. Hingegen bleibt der Strom, der einen positiven Temperaturkoeffizienten hat, unverändert oder steigt nur geringfügig, so dass die Leistung des Moduls insgesamt sinkt. Der Temperaturkoeffizient einer Solarzelle oder eines Solarmoduls gibt an, um wie viel die Leistung und somit der Wirkungsgrad der Solarzelle oder des Solarmoduls pro Grad Celsius Temperaturerhöhung abnimmt. Je kleiner der Temperaturkoeffizient, umso weniger sinkt der Wirkungsgrad bei Temperaturanstieg.

U

siehe Wechselrichter

V

Unter dem Begriff der Verschattung wird das Auftreten von Schatten auf  der Photovoltaik-Anlage verstanden, wie sie z.B. durch eine Gaube, einen Schornstein, Bäume,  oder ein Nachbargebäude entstehen können. Diese Verschattung kann zu weitreichenden Ertragsverlusten führen und sollte daher unbedingt bei der Planung einer PV- Anlage berücksichtigt werden.

siehe Einspeisevergütung

W

Wafer für Solarzellen bestehen i.d.R. aus Silizium. Ein Wafer bezeichnet eine Scheibe, die aus mono- oder polykristallinen Siliziumblöcken herausgeschnitten wird

Mit Watt (W) wird die Leistung, also der Energieumsatz pro Zeitspanne bezeichnet. Meist findet man diese Einheit als Nennleistung auf Elektrogeräten. In der Photovoltaik wird die Nennleistung in Watt Peak (Wp) oder Kilowatt Peak (kWp) angegeben.

 

Ein Wechselrichter wandelt den erzeugten Gleichstrom (DC) der Photovoltaikmodule in Wechselstrom (AC) um, der dann ins öffentliche Netz, oder bei einer Inselanlage ins Hausnetz beziehungsweise in Batterien eingespeist werden kann. Der Wechselrichter muss aber gleichzeitig dafür sorgen, dass der Strom regelkonform ins öffentliche Netz eingespeist wird. Um das zu gewährleisten, müssen zahlreiche Parameter laufend überprüft werden und bei einer Störung die Photovoltaikanlage sofort vom Netz getrennt werden.

Als Wechselstrom (englisch: alternating current, Abk.: AC) wird ein elektrischer Strom bezeichnet, dessen Richtung und Stärke (Polarität) sich zeitlich im allgemeinen in Form einer Sinusschwingung ändert (im Gegensatz zu Gleichstrom). Zur Energieversorgung wird in Europa Wechselstrom mit einer Freuqenz von 50 Hz (Hertz) verwendet. Dies bedeutet, dass der Strom in einer Sekunde 100 mal seine Richtung ändert  – also 50 Mal einen negativen und  50 Mal einen positiven Wert annimmt. Der von Solarmodulen erzeugte Strom ist Gleichstrom und wird vor der Einspeisung in das öffentliche Netz durch einen Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt.

Der Wirkungsgrad beschreibt das Verhältnis der nutzbaren Leistung zur zugeführten Leistung. Dabei wird gemessen, welcher Anteil der eingestrahlten Sonnenenergie durch eine Solarzelle bzw. ein Solarmodul in nutzbaren Solarstrom umgewandelt werden kann.

Z

In Bezug auf eine sekundäre Batterie entspricht eine Entladung und eine darauffolgende Aufladung einem Zyklus.

Es wird unterschieden zwischen Voll- und Teilzyklen. Ein Vollzyklus bedeutet, dass eine Batterie bis auf eine Restkapazität von 0 Prozent entladen wird (vollständige Entladung) und sie anschließend zu 100 Prozent aufgeladen wird. Wird nur unvollständig entladen, spricht man von einem Teilzyklus.